Musikorganisation für Tanzlehrer/Tanzschulen . Teil III

(Teil 1 findet Ihr hier, Teil 2 hier alle Teile zusammengefasst in einem Beitrag hier)

Hier der dritte Teil der Reihe, der sich mit der Frage beschäftigt, wie man Dateien am besten „beschriftet“ und wie man daraus seinen Nutzen ziehen kann.

I. Musikorganisation für Tanzlehrer und Tanzschulen
a) Warum schreibe ich den Artikel?
b) Welches Ziel hat (m)eine Musikorganisation?

II. Die optimale Verwaltungssoftware
a) Anzeigen für Kursteilnehmer
b) Server/Client Anwendung
c) Kosten
d) Nachteile

III. Der Schlüssel zum Erfolg: Metadaten / Tags
a) Relevante Metadaten für Tanzlehrer/Tanzschulen
b) Wozu die ganzen Daten?
. . . – Indikatoren
. . . – dynamische automatische Listen

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Musikorganisation für Tanzlehrer und Tanzschulen Teil II

(Teil 1 findet Ihr hier und alle Teile zusammengefasst in einem Beitrag hier)

Im zweiten Teil der Reihe stelle ich eine Software vor, die alle Aufgaben rund um die Musikverwaltung und das Musikabspielen für einzelne Tanzlehrer und auch ganze Tanzschulen mit mehreren Räumen übernehmen kann.

I. Musikorganisation für Tanzlehrer und Tanzschulen
a) Warum schreibe ich den Artikel?
b) Welches Ziel hat (m)eine Musikorganisation?

II. Die optimale Verwaltungssoftware
a) Anzeigen für Kursteilnehmer
b) Server/Client Anwendung
c) Kosten
d) Nachteile

III. Der Schlüssel zum Erfolg: Metadaten
a)
Relevante Metadaten für Tanzlehrer/Tanzschulen
b) Wozu die ganzen Daten?

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Musikorganisation für Tanzlehrer und Tanzschulen Teil I

(Alle drei Teile zusammengefasst in einem Beitrag findet Ihr hier)

Ich habe vor zwei Jahren schonmal zwei Beiträge [1,2] veröffentlicht, die sich mit Musikorganisation beschäftigen. Ein versprochener dritter Teil steht immer noch aus. Den fehlenden Teil möchte ich hier nicht liefern, sondern stattdessen nochmal einen kompletten Abriss über die sinnvolle Musikorganisation für Tanzlehrer/Tanzschulen schreiben.

Durch das Schreiben der alten Beiträge hat sich mein Blick auf das Thema verändert, so dass ich meine Organisation weiter optimiert habe. Außerdem schienen mir im Nachhinein die Beiträge zu wenig fokussiert, was eine komplette Neubearbeitung sinnvoll macht. Wie schon beim letzten Mal sind drei Beiträge mit folgender Gliederung geplant.

I. Musikorganisation für Tanzlehrer und Tanzschulen
a) Warum schreibe ich den Artikel?
b) Welches Ziel hat (m)eine Musikorganisation?

II. Die optimale Verwaltungssoftware
a) Anzeigen für Kursteilnehmer
b) Server/Client Anwendung
c) Kosten
d) Nachteile

III. Der Schlüssel zum Erfolg: Metadaten
a)
Relevante Metadaten für Tanzlehrer/Tanzschulen
b) Wozu die ganzen Daten?

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Speisekarten

Die Preise leicht erhöht und das Angebot erweitert. Inhaltlich kann man gegen das aktualisierte Angebot und die sehr moderate Anpassung der Preise nichts sagen.

Doch spontan fragte ich mich beim Anblick der Karte, warum die Betreiber nicht jemanden gefragt haben, der sich mit Word mit dem Wordpad auskennt. Und am besten jemanden der darüber hinaus auch noch die Regeln der Ortographie und Interpunktion beherrscht.

Speisekarte

Aber dann fiel uns ein Vermerk auf der Seite der Karte auf. Wenn man der Auffassung folgt, dass die Werbung gute Werbung ist, die einen ins Gespräch bringt, dann hat „Küpper Werbung+Grafik“ alles richtig gemacht. Auch ich muss zugeben: ich kannte die Agentur vorher nicht. Allerdings kann ich jetzt auch sicher sagen: sollte mir die Agentur jemals begegnen, dann werde ich mit Sicherheit einen Bogen darum machen…

Speisekarte Ausschnitt

P.S.: Vielleicht hat „Küpper Werbung+Grafik“ nur den Rahmen der Karte entworfen und der Betreiber die Inhalte selber eingebaut. Das Druckbild würde sehr dafür sprechen. Selbst dann stellt sich allerdings die Frage, ob es für eine Werbeagentur spricht, an einer solchen Stelle Werbung zu machen.

Kneipenwahl

Rauchverbot.

Welche Auswirkungen das für mich als Nichtraucher hat?

Es gibt einen Tag in der Woche, in der ich in einem Saal Tanzkurse gebe. Und wie es sich für einen Saal so gehört, ist der an eine Kneipe angeschlossen. Die Teilnehmer hatten schon öfter das Bedürfnis, nach dem Kurs noch zusammen zu sitzen. Der Saal ist jedoch unbestuhlt. Und die Kneipe… nun ja, die Kneipe war, wie Kneipen eben so waren: verraucht. Darum waren die Teilnehmer nur einmal dort zu Gast, danach ließ sich keiner mehr überzeugen überreden dort nochmal hinzugehen.

Dem Rauchverbot sei dank: jetzt können die Teilnehmer im Anschluss an den Tanzkurs endlich zusammen sitzen! Und sie haben es auch genutzt.

Auch vor kurzem wieder. Da allerdings nur „fast“.

Denn der Geruch, über den sich manche beim Betreten des Saals schon gewundert hatten, offenbarte beim Betreten der Kneipe seinen Ursprung.

Was tun? Möglicherweise ist das Ordnungsamt auf unserer Seite. Aber wir würden gerne in dem Saal weitertanzen, daher kommt ein Anschwärzen nicht in Frage. Da es sich bei den Besuchern um Stammkunden handelt, die auch (fast) alle schon an einem Tanzkurs teilgenommen haben, würde ich das Thema nur sehr ungerne ansprechen.

Welche Gründe die Kursteilnehmer daran gehindert haben, das Thema anzusprechen, weiß ich nicht. Auf jeden Fall sind sie alle umgehend nach Hause gefahren.

Imbisswahl

Neulich war ich beim türkischen Schnellrestaurant meines Vertrauens.

Während ich auf meine Bestellung wartete nahm ich zunächst nur nebenbei wahr, was der Inhaber mit einem Gast vor Fernseher stehend besprach.

Ich nahm folgende Gesprächsfetzen wahr:

aufnehmen

Geht nur bis Ende Juli

Die Festplatte war voll

Mein Interesse wurde erst geweckt, als ich sah, dass auf dem Fernseher fast nichts zu sehen war. Warum stehen die beiden so nah vor einem Fernseher auf dem scheinbar nichts zu sehen ist, blicken aber beide drauf?

Dann Splitscreen. Danach wieder ein hauptsächliches graues Bild.

Ja, jetzt steh ich da, aber letztes Mal stand ich da.

Und wurde mir klar: das war ein Überwachungssystem. Beim späteren Splitscreen waren für mich drei Kameras zu erkennen. Eine auf dem Parkplatz, eine vorm Gebäude und eine im Geschäftsraum. Mir sind bis jetzt weder die Kameras aufgefallen, noch habe ich jemals Hinweisschilder dafür gesehen. Ich konnte mir auf die Schnelle kein optimales Bild verschaffen, glaube aber, das die Kameras zumindest nur Privatgelände erfassen.

Trotzdem war (und bin) ich überrascht, dass der Schnellimbiss meines Vertrauens meine Aufnahmen ca. 2 Monate lang speichert.

PS: Anlass der Sichtung des Videomaterials war übrigens, dass das Fahrzeug eines dort parkenden Halters mutwillig zerkratzt worden. Der hat allerdings außerhalb des Überwachungsbereichs geparkt, was den Aufklärungserfolg der Imbisspolizei leider vereitelt hat.

Tanzen an Erft und Rur

Seit 2007 sind wir mit der Tanzsportabteilung des TuS Schmidt an der Ausrichtung des Tanzsportturniers „Tanzen an Erft und Rur“ beteiligt. Und seit dem ersten Jahr haben wir in der Gesamtplanung und Organisation eine tragende Rolle gespielt. Bis auf Teile der Turnierleitung, der Turniervorbereitung im Sinne der Tanzsportordnung, den Bonverkauf und Teile der Kuchentheke stemmen wir das Turnier. Das heißt Auf- und Abbau, Musik, Fotos, Videos, Webseite, Deko, Gastgeschenke, Grill, Einkauf, Pressearbeit und weitere Kleinigkeiten fallen in unseren Bereich.

Mittlerweile sind wir so eingespielt, dass jeder seine Aufgaben kennt und ohne weitere Absprachen erfüllt.

In meinen Bereich fallen die Öffentlichkeitsarbeit (Flyer entwerfen, Zeitungsartikel schreiben und verschicken, Radiowerbung, Webseite pflegen), Musik, Bilder (v.a. bereitstellen der Infrastruktur zum Ausdrucken und Verkauf), Drucksachen (Hinweisschilder, Eintrittskarten, Infozettel mit Turnierregeln) und Turniervideos. Klingt nach viel und ist auch nicht wenig 😉 Aber mit den Jahren entwickelt sich eine Routine, so dass zumindest alles rund läuft.

Aber das einzige Interessante sind ja die Pannen. Und dieses Jahr gab es davon drei größere.

1. Panne

Die erste Panne passierte schon im Vorfeld des Turniers und ist mir besonders peinlich. Beim zusammenstellen der Zeitungsartikel habe ich den falschen Turniertag angegeben. Dreimal gab es im fertigen Artikel eine Zeitangabe und die mittlere war falsch. Zweimal war korrekt von „Samstag, den 21.09.2013“ die Rede, einmal in der Mitte schrieb ich jedoch von „Sonntagmorgen“. Da meine Artikel nicht korrekturgelesen werden (manchmal wäre mir weniger Vertrauen echt lieber…), landete das dann so in der Zeitung. Einziger Trost hierbei: in der Dürener Region hat die Zeitung trotz korrekter Daten in Ihren Veranstaltungsplan unser Turnier in die Zeit von „19-18 Uhr“ gelegt. Richtig wäre 12-20 Uhr gewesen.

2. Panne

Damit war zu rechnen. Traditionell funktioniert bei der Fototechnik etwas nicht. Ich kann mich am Turniertag selber kaum um die Technik kümmern, da ich als DJ meist beschäftigt bin, daher muss das System reibungslos laufen. Und in jedem Jahr stelle ich entweder am Tag vorher oder am Tag selber fest, dass es das nicht tut. Diesmal war das (zugegeben leicht vorhersehbare Problem) auf einem zweiten Monitor eine Diashow zu starten. Das neue XnViewMP hatte keine sinnvoll nutzbare Funkion dafür, wovon ich im Vorfeld, leicht naiv ohne zu testen, ausgegangen war. Also habe ich das alte XnView installiert. Da gab es die Funktion, jedoch hat die seit mehreren Jahren den Bug, dass der Mauszeiger alle zwei Sekunden für drei Sekunden verschwindet, wenn man eine Diashow auf einem zweiten Monitor laufen lässt. Konnte ich auf mittlerweile drei Rechnern mit unterschiedlichen Betriebssystemversionen verifizieren. Die Windowseigene Vorschau bietet auch eine Diashowfunkion, blendet aber den anderen Bildschirm ab.

Am Ende habe ich das JRiver Media Center benutzt. Ja, genau das Programm, dass ich auch in meinen Beiträgen für Tanzlehrer und Schulen empfohlen habe. Anfangs hatte ich zwar ein wenig Bedenken, aber im Nachhinein kann ich sagen: es war das erste Jahr, in dem es im Laufe des Turniertages keine Probleme mit dem Fotosystem gab, die mein Eingreifen erforderten.

Ok, einmal ganz am Anfang. Da gab es einen Totalausfall. Der Fotodrucker wollte nicht drucken. Aber das Problem konnte ich als Computerfachmann innerhalb von wenigen Sekunden lösen: indem ich den Drucker per USB Kabel mit dem PC verband…  🙄 Zähle ich mal nicht als echtes Problem 😉

3. Panne

Die erste Panne war peinlich, die zweite hat Tradition und die dritte… da war ich einfach dumm.

Funkmikrofon. Seit fünf Jahren funktioniert es ohne jemals ein Problem zu machen. Gute Sprachqualität, gigantische Reichweite, Rückkopplungen nur, wenn man es drauf anlegt. Aber irgendwann ist immer das erste mal. Und das war dieses Mal.

Es gab einfach keinen sauberen Empfang. Das Ursache war schnell gefunden: es gab massive Störungen. Natürlich waren die ersten klugen Menschen mit dem Hinweis auf die Batterien schnell zur Stelle. Aber ich hatte das echte Problem schon erkannt: wenn das Mikrofon ausgeschaltet war, signalisierte die Basisstation relativ starken, wenn auch unbeständigen Empfang. Es gab also starke Störungen.

Wir haben schließlich eine Stelle gefunden, an der es keine Störungen gab. Weit entfernt vom Mischpult, aber es gibt ja Verlängerungen. Leider half das nicht. Die Störungen schienen zwar weg zu sein, der Empfang war aber immer noch nicht sauber. Ich war wirklich ratlos. 

Bis ich das Mikrofon vom genervten Moderator in die Hand gedrückt bekam. Ich sag, dass die Betriebsleuchte nicht an war. In den letzten fünf Jahren war die immer an. Irgendwie waren die ersten klugen Menschen am Ende wirklich die klugen: nach fünf Jahren hatte sich einfach die Batterie verabschiedet. Wer konnte damit rechnen?