Speisekarten

Die Preise leicht erhöht und das Angebot erweitert. Inhaltlich kann man gegen das aktualisierte Angebot und die sehr moderate Anpassung der Preise nichts sagen.

Doch spontan fragte ich mich beim Anblick der Karte, warum die Betreiber nicht jemanden gefragt haben, der sich mit Word mit dem Wordpad auskennt. Und am besten jemanden der darüber hinaus auch noch die Regeln der Ortographie und Interpunktion beherrscht.

Speisekarte

Aber dann fiel uns ein Vermerk auf der Seite der Karte auf. Wenn man der Auffassung folgt, dass die Werbung gute Werbung ist, die einen ins Gespräch bringt, dann hat „Küpper Werbung+Grafik“ alles richtig gemacht. Auch ich muss zugeben: ich kannte die Agentur vorher nicht. Allerdings kann ich jetzt auch sicher sagen: sollte mir die Agentur jemals begegnen, dann werde ich mit Sicherheit einen Bogen darum machen…

Speisekarte Ausschnitt

P.S.: Vielleicht hat „Küpper Werbung+Grafik“ nur den Rahmen der Karte entworfen und der Betreiber die Inhalte selber eingebaut. Das Druckbild würde sehr dafür sprechen. Selbst dann stellt sich allerdings die Frage, ob es für eine Werbeagentur spricht, an einer solchen Stelle Werbung zu machen.

Advertisements

Lernen in Aachen

Es ist an der Uni nicht immer ganz leicht Plätze zu finden, an denen man lernen kann. Besonders, während der Klausurphasen muss man da schon mal mehrere Stellen besuchen, bevor man einen freien Platz findet.

Erschwerend kommt dazu: für jedes „Lernarrangement“ braucht man die passende Umgebung. Zum Erstellen von Präsentationen oder die Internetrecherche braucht man eine Steckdose, für Texte von Wittgenstein, Saussure und Minnameier braucht man vor allem Ruhe, für das Lernen in Gruppen muss man reden dürfen.

Gerade fürs Lernen in der Gruppe bietet es sich an, sich in einer gastronomischen Einrichtung zu treffen. Dort ist meistens genügend Platz, man kann zwischendurch jederzeit essen oder trinken, ohne das Lernen unterbrechen zu müssen und der Geräuschpegel ist meistens angenehm.

Im Laufe meines Studentenlebens habe ich mit unterschiedlichen Lerngruppen bereits verschiedene Lokale in Aachen zum Lernen „belagert“. Ein paar Mal durchaus mit etwas schlechtem Gewissen, weil wir manchmal (aber selten) mit einem Getränk pro Person mehrere Stunden dort verbracht haben. Keiner der Lokalbesitzer/Mitarbeiter hat sich bei uns beklagt oder uns rausgebeten.

Seit einiger Zeit gibt es eine neue „Caffè-Bar“ des Studentenwerks. Das „C-Cafè“ im SuperC, direkt neben dem Hauptgebäude der RWTH. Das Studentenwerk versteht sich laut Selbstbeschreibung

als modernes Dienstleistungsunternehmen für 37.000 Studierende […]. Als Anstalt des öffentlichen Rechtes haben wir einen öffentlichen und wirtschaftlichen Auftrag […]. Für das Studentenwerk wird in jedem Semester von allen immatrikulierten Studierenden ein Beitrag (siehe Beitragsordnung) erhoben. […]
Mit unseren Dienstleistungen möchten wir dazu beitragen, dass studieren gelingt.

[Quelle], Hervorhebung & Auslassungen von mir.

Seit ca. einem Jahr treffen wir uns mit einer 3-Personen-Lerngruppe regelmäßig dort zum lernen. Wir sitzen immer an einem Vierertisch und haben ein Netbook und pro Person einen DIN-A4 Ordner auf dem Tisch. Regelmäßig Essen und Trinken wir während unserer Lerntreffen dort auch.

Seit kurzem ist das C-Cafè die erste Einrichtung, in der man uns gebeten hat, unser Lernverhalten innerhalb der Einrichtung einzustellen zu ändern. Sinngemäß bat uns die Mitarbeiterin freundlich um Folgendes:

Das hier ist kein Lernraum. Also wenn ihr hier über Probleme diskutiert ist das vollkommen in Ordnung. Und wenn dafür einer seinen Ordner auspackt ist das auch ok. Aber wenn ihr hier den ganzen Tisch voll habt, dann sieht das halt nicht mehr aus wie ein Cafè.

Im C-Cafè kann man natürlich Bier kaufen.

Mit unseren Dienstleistungen möchten wir dazu beitragen, dass studieren gelingt.

Dankeschön!

Neujahresgruß

Ja, eigentlich ist es ja ein bisschen spät für Grüße dieser Art, aber ich habe noch gefühlt 20 Bilder, zu denen ich einen Blogeintrag machen wollte. Die arbeite ich mal so langsam ab. Und den Anfang machen soll dieser geschmackvolle Neujahresgruß:

Marzipanschwein mit Hut

Es handelt sich hier um ein kleines, knapp 10 Zentimeter hohes Schwein aus (billigem) Marzipan, das eine rote Fliege und einen roten Hut trägt. Schon auf diesem nicht ganz optimalen Foto dürfte unschwer zu erkennen sein, dass man zwar Schwein (mit Fliege) essen kann, der Hut aber aus Plastik ist und daher mindestens schwer verdaulich. Für alle diejenigen, die das aus welchen Gründen auch immer nicht erkennen können, gibt es zum Glück folgenden Hinweis auf der Verpackung:

Marzipanschwein mit Hut (Verpackung)Da steht u.a.:

Hut nicht essbar.

Ich frage mich, wer wohl nicht rechtzeitig bemerkt, dass der Hut nicht essbar ist, wohl aber dann den Hinweis auf der Verpackung entdeckt. Es gibt das ganze übrigens auch als Schornsteinfeger mit dem Hinweis

Leiter nicht essbar.

Essen in Aachen IV

Die RWTH Aachen ist seit einiger Zeit um ein Wahrzeichen reicher und Studenten um eine Aufenthaltsgelegenheit in unmittelbarer Uninähe. Das SuperC mit dem C-Café. Neulich war auch ich mit Kommilitonen dort zu Gast. Im Angebot des Cafes findet man u.a. auch Müsli von mymuesli. Das wollte ich schon immer mal probieren und habe deswegen (trotz recht hohem Preis) mal einen Becher bestellt.

Man wählt im C-Café aus einer relativ kleinen vorhandenen Auswahl eine Müslisorte aus, bekommt eine kleine Tüte frische Milch dazu einen großen und einen kleinen Löffel. Den großen Löffel musste ich leider sofort reklamieren, denn der war nicht sauber.

Die Mitarbeiterin sah den Löffel an, sah die Verschmutzung, ging zum Löffelvorrat des Cafes und … begann zu suchen! Sie nahm mindestens drei mal einen Löffel in die Hand, begutachtete ihn und legte ihn beiseite. Schließlich fand sie aber immerhin einen sauberen, den sie mir geben konnte.

Zeit für eine neue Spülmaschine im Wahrzeichen??

Essen in Aachen II

Letztens waren wir Abends unterwegs auf der Suche nach einem Lokal, in dem wir am Ende eines langen, harten Unitages was essen können. Schnell war eins gefunden. Das Essen war voll in Ordnung, genau so die Getränke.

Nach dem Essen kamen wir mit einer Kellnerin ins Gespräch. Wir hatten ca. 19.15 Uhr und ihr Dienst würde um 20 Uhr beginnen. Sie habe jedoch erst nur Bereitschaft, erzählte sie uns. Wenn bis 23 Uhr nichts (oder nicht viel) los sei, könne sie wieder gehen. Manchmal auch schon früher, wenn abzusehen ist, dass der Abend ruhig bleiben wird. Sollte sich das Lokal aber irgendwann zwischen 20 und 23 Uhr füllen muss sie ran: teilweise bis 2 Uhr.

Klingt nach einer vernünftigen Regelung. Ich frage mich, wie das wohl mit der Bezahlung geregelt ist… ich frage die Kellnerin und sie erzählt: für die Bereitschaftszeit bekommt sie kein Geld.

Dafür darf ich aber den ganzen Abend umsonst Essen und Trinken. Heute habe ich aber leider schon gegessen.

Wow, das ist ja wirklich entgegenkommend vom Arbeitgeber!

M.E. eine Ausbeuterregelung etwas zu arbeitgeberfreundliche Regelung.

Essen in Aachen

Neulich war ich mit einer Kommilitonin zusammen in Aachen essen. Es war kurz vor zwölf und das Lokal hatte noch nicht so lange auf.

Zunächst bestellten wir Getränke von der Karte: eine „CocaCola“ und eine „CocaCola light“. So stand es zumindest in der Karte. Was wir bekamen war allerdings (vermutlich) PepsiCola, was nicht nur am Geschmack, sondern auch am Glas zu erkennen war. Ettikettenschwindel?

Als nächstes wählten wir aus der Speisekarte. Die bestand aus lediglich zwei Seiten: auf der einen Seite gab es eine Auswahl verschiedener Baguettes und Ciabatta, auf der anderen Seite diverse warme Gerichte. Wir wählten eins der Ciabatta und eins der Baguettes. Ich entschied mich übrigens für ein „Baguette Thunfisch“, aber ohne Thunfisch: die restlichen Zutaten waren einfach die besten 🙂 Nach einer knappen Minute kam die Bedienung zurück und meinte, sie habe eine schlechte Nachricht für uns: es gebe im Moment leider weder Ciabatta noch Baguettes! Heißt: knapp die Hälfte des gesamten Angebotes an Speisen fällt weg.

Wir baten um die Rechnung. Meine Kommilitonin konnte ihre 2-Euro-Coca-Pepsi-Cola nur mit einem 10-Euro-Schein zahlen. Ärgerlich dabei: die Bedienung konnte leider nur mit 50-Cent-Stücken wechseln.

Damit hat es ein neues Lokal auf meine persönlich Liste der Lokale geschafft, um die ich künftig einen Bogen machen werde.