Preisabsprachen

oder: aus Fehlern lernen…

In unregelmäßigen Abständen müssen wir für unseren Verein Druckaufträge erledigen lassen (T-Shirts, Aufkleber, Banner, Trainingsanzüge). I.d.R. wählen wir dafür immer den gleichen Bedrucker. Nach Problemen mit dem letzten (Terminabsprachen mehrfach nicht eingehalten) haben wir zu einem gewechselt, der mit günstigen Preisen und umfangreichen Angebot überzeugen konnte. Es war einer von wenigen in Aachen, der auch besticken kann.

Vielleicht hätten wir aus der Vergangenheit lernen sollen: Ein angefordertes Stickmuster war so schlecht, dass man es eigentlich auf keinen Anzug hätte sticken lassen können. Was uns damals geritten hat, es trotzdem dort machen zu lassen, weiß ich nicht, dass Ergebnis war jedoch, im krassen Gegensatz zum Muster, absolut perfekt. Außerdem waren Terminabsprachen auch bei dem neuen Bedrucker in der Vergangenheit eher Glückssache gewesen.

Heute sollte wieder eine Ladung bestellter T-Shirts fertig werden. Zu meiner Freude klappte es diesmal sogar zum vereinbarten Termin. Leider konnte ich nicht selber zum abholen in den Laden. Der Preis pro T-Shirt von 12 Euro war mündlich mit mir abgesprochen. 15 Euro sollte die Abholerin pro T-Shirt auf den Tisch legen. Obwohl die Abholerin energisch widersprochen hat, setzte sich der Mitarbeiter durch. Er behauptete, das Logo hinten habe sich geändert, darum sei das teurer geworden, dass sei aber mit mir abgesprochen und immer noch billiger, als es eigentlich hätte sein müssen.

Richtig ist: das Logo hinten hat sich geändert; jedoch hatte ich das schon bei der Auftragserteilung gesagt. Erst danach habe ich den Preis von 12 Euro genannt bekommen. Von einer möglichen Abweichung nach oben oder unten war keine Rede. Auch nachdem ich eine eMail mit dem neuen Logo geschickt habe, in der ich den Auftrag noch mal wiederholt habe, hielt man es nicht für angebracht, mich über den zu erwartenden Preisunterschied zu informieren.

Es gab sogar noch ein Telefonat. Ich hätte misstrauisch werden können, denn alles, was wir sowohl mündlich als auch per eMail eigentlich schon geklärt hatten musste ich nochmal bestätigen. Alles, außer dem Preis. Dafür musste ich noch mal beschreiben welche und wie viele T-Shirts ich abgegeben hatte, denn die konnte er scheinbar nicht mehr eindeutig zuordnen.

Vielleicht hätte mir schon früher klar sein können, dass das nicht gut enden kann: kurz nach unserem Weggang von dem alten Bedrucker hat der sein Geschäft aufgegeben. Unser neuer Bedrucker, so erfuhr ich leider erst nach unserem ersten Auftrag, hat daraufhin dieses Geschäft unter neuem Namen an anderer Stelle wieder eröffnet. Die Inhaber vom neuen und alten Laden sind Brüder.

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Tanzen an Erft und Rur 2009

Und wieder ist es geschafft 🙂 Zum dritten mal haben wir zusammen mit der Veranstaltergemeinschaft das Turnier durchgezogen. Wie schon in den letzten Jahren, habe ich auch in diesem Jahr meine Aktivitäten weiter ausgebaut. Nachdem ich mit der Musik angefangen habe und seit dem letzten Jahr zusätzlich die Technik für den Fotoverkauf auf dem Turnier stelle und betreue, habe ich dieses Jahr versucht, auch ein paar Bewegtbilder einzufangen.

Der Entschluss kam recht spontan. Unser erster Vorsitzender im Verein meinte, wohl mehr im Scherz als im Ernst, es wäre ja schön, wenn man auch neben der Fotos auch Videos der Tänzer machen und anbieten könnte. Im ersten Moment hielt ich das für ein nahezu unmögliches Unterfangen, da es uns schon schwer gefallen ist, in diesem Jahr einen Fotografen zu finden. Aber je länger ich drüber nachdachte, umso mehr gefiel mir der Gedanke. Vor allem, weil ich die Videos am Ende sogar kostenlos per Youtube zum ansehen auf die Webseite einbinden könnte.

Alles was wir an Technik brauchten, hatte ich zusammen: Stativ, Digitalkamera mit Festplatte und Fernbedienung. Am letzten Tag vor dem Turnier hatte ich mir einiges vorgenommen und nur wenig Zeit: da ein Training mit unserem neuen Vereinstrainer angesetzt war und die Vorbereitungen zu Hause länger dauerten als erwartet blieben mir zwei Stunden um die Musik-, die Foto- und die Videotechnik aufzubauen. Die Zeit reichte zwar nicht ganz und ich musste das Training ausfallen lassen, aber immerhin stand am Ende die Technik. Mehr zufällig hatte ich auch noch einen OPTIMALEN Platz fürs Stativ gefunden. Und die Videos vom Turnier sind überraschend gut geworden. Hier ein Beispiel:

http://www.youtube-nocookie.com/v/ijpydaKu1Mk&hl=de&fs=1&color1=0x006699&color2=0x54abd6&border=1

Mein Problem ist jetzt nur, dass ich die Video nicht bei Youtube hochladen kann. Nicht nur, weil bei der Dateigröße der Rechner ewig laufen würde, sondern vor allem, weil die Videos nicht länger als 10 Minuten sein dürfen. Ich möchte aber kein Stückwerk hochladen… Wahrscheinlich wirds auf einen DVD-Versand hinauslaufen. Es haben sich schon in den ersten drei Tagen 5 Interessenten gemeldet, die gerne ein Video hätten.

Ich denke, im nächsten Jahr kann man das Videoangebot vielleicht noch ein bisschen ausbauen. So fehlen uns in diesem Jahr leider einige Vorrunden und Siegerehrungen. Außerdem stelle ich mir vor, dass ein direkter Anschluss der Kamera an die Musik von Vorteil sein könnte… Der Applaus (und die Atmosphäre) würde dann allerdings verloren gehen. Was meint Ihr?

Die Tanzen an Erft und Rur Seite ist übrigens mittlerweile auch komplett fertig! Vielen Dank noch mal allen direkt und indirekt Beteiligten!

Überflüssig

Seit einiger Zeit war die Beteiligung beim Training wieder sehr hoch und wir hatten regelmäßig um die zehn Paare in der größeren der beiden Gruppen. Einen Samstag konnten wir selber nicht zum Unterricht erscheinen, weil wir die Turnierpaare unseres Vereins nach Hessen begleitet haben. Trainingsausfall war angesichts der hohen Beteiligung keine Option, die wir in Erwägung gezogen haben. Stattdessen haben wir ein anderes Vereinspaar gebeten, unser Training zu übernehmen.

Im Vorfeld hatten wir abgesprochen, was Trainingsinhalt sein könnte und das in der ersten Gruppe, unter Berücksichtigung diverser Absagen, mit neun Paaren zu rechnen sei.

Das uns vertretende Paar ist für das Training aus Aachen in die Eifel gekommen, um letztlich mit jeweils 3 Paaren pro Gruppe zu trainieren 😕

Was lernen wir daraus? In Zukunft keine Skrupel vor Trainingsausfall.

Keine neue Homepage

Wie hart das Leben manchmal sein kann: nachdem ich mich am Mittwoch offiziell (wie ich dachte) bereit erklärt hatte, die Homepage für das Tanzturnier zu entwerfen und gestern den Nachmittag damit verbracht habe ein Konzept zu entwickeln und umzusetzen, erfuhr ich gestern Abend: die Umsetzung der Homepage übernimmt auch dieses Jahr wieder der Administrator vom letzten Jahr. Erfahren habe ich das nur zufällig, weil ich bei ihm angerufen hatte, um sein ok für die Übernahme zu bekommen.

Ich schätze unserer Abteilung fehlt ein fähiger Kommunikationsmanager 😉

Neue Homepage

Im Moment steht die Entscheidung im Raum, ob ich mich dieses Jahr um die Homepage von „Tanzen an Erft und Rur“ kümmern möchte… eine Entscheidung steht noch aus.

Im Prinzip sind die Anforderungen überschaubar. Es geht in erster Linie darum, die schon vorhandenen Daten einzupflegen und der Seite ein übersichtliches Layout zu verpassen. Ich würde das gerne auf WordPressbasis machen. Auch wenn das für eine von der Idee her statische Seite vielleicht nicht die sinnvollste Wahl sein mag, bietet WordPress ein paar Vorteile. Der wichtigste: ich kenne mich damit aus 😉 Außerdem ist es so ohne Probleme möglich, auch anderen das Einstellen von Informationen zu ermöglichen.

Ich bin noch nicht ganz sicher, ob ich das wirklich machen will, aber eigentlich scheint mir das eine durchaus bewältigbare Aufgabe zu sein.

Nebenbei ist das hier soweit ich weiß die erste offizielle Ankündigung von Tanzen an Erft und Rur 2009 🙂 Stattfinden wird das Turnier wegen des reibungslosen Ablaufes und des guten Feedbacks im letzten Jahr wieder bei uns in Schmidt. Wir sind schon gespannt, ob wir es dieses Jahr schaffen werden, alle Gäste unterzubringen, denn dabei sind wir schon im letzten Jahr an unsere Grenzen gestoßen und dieses Jahr rechnen wir mit einem Zuschauerzuwachs!

Anwesenheitsentwicklung

In der Vergangenheit habe ich schon öfter über die Anwesenheit der Tänzer in den Tanzgruppen geschrieben. Mittlerweile liegt der letzte Beitrag dazu weit über ein halbes Jahr zurück und es wird noch mal Zeit für einen Überblick. Auch, weil zwischenzeitlich eine weitere Gruppe dazugekommen ist.

Und im Moment läuft alles gut. Die Motivation ist hoch und die Halle meist einigermaßen voll. Daher war ich guter Dinge, als ich meine Tabellenkalkulation ein Anwesenheits-Diagramm erstellen ließ. Dargestellt werden hier drei Trendlinien. Die blaue zeigt, wieviele Tänzer der in der Gruppe aktiven Tänzer relativ anwesend waren, die grüne, wieviele entschuldigt gefehlt haben und die rote, wieviele unentschuldigt gefehlt haben.

Zunächst die Diagramme für die ältere Gruppe. Sie enthält die Daten von Mitte 2006 bis jetzt. Durch berühren mit der Maus können die den Trendlinie zugrunde liegenden Kurven hervorgehoben dargestellt werden.

Trendlinien

Trendlinien

Ich dachte zuerst, der positive Effekt der letzten Zeit habe sich noch nicht im Trend der letzten drei Jahre niederschlagen können. Als ich aber nur noch einen Zeitraum von einem knappen Jahr auswerten ließ, sah das ganze noch düsterer aus 😦

Und wie steht es mit der neuen Gruppe? Von Anfang an war hier die Motivation auf einem erstaunlich hohen Level und permanent gab es Zulauf. Von Anfang an haben sich die wenigen Fehlenden meistens auch im Vorfeld abgemeldet. So zumindest unser Gefühl. Hier die Grafik dazu:

Trendlinien

Trendlinien

Wie manchmal Wahrnehmung und Realität auseinanderklaffen können. Scheint also um die Motivation unserer Mitglieder doch nicht so gut bestellt zu sein.

Trotzdem kein Grund zu klagen: schließlich kommt es weniger darauf an, dass irgendwelche Anwesenheitstrends positiv ausfallen, denn es handelt sich bei der Tanzsportgemeinschaft um einen Verein. Viel wichtiger ist für uns der Spaß beim Hobby! Und wer weiß, vielleicht ist eine Anwesenheitsstatistik einfach das falsche Instrument, um Motivation, Gruppendynamik und Wohlfühlfaktoren zu messen…