GastbeitragFinale – Der 14. September

Bevor der Turniertag vollkommen in Vergessenheit gerät, hier der Finale Rückblick auf den Tag.

Der Turniertag selbst verlief ohne Probleme und vor allem, dank gründlicher Vorarbeit, nahezu stressfrei. Die allerletzten Vorbereitungen wurden früh am Morgen getroffen, die letzten Vereinsbanner an den Wänden platziert. Und schon gegen 9.30 Uhr trafen die ersten Paare in Schmidt ein. Man folgte zunächst den Hinweistafeln zur Startbuchannahme, daraufhin denen, die zu den Eintanzräumen und Umkleiden führten.

Pünktlich um 10:30 Uhr begann das erste Turnier der Sen A II. Unser Turnierleiter und Moderator des TSC Erftstadt begrüßte alle Paare und stellte Sie dem erwartungsvollen Publikum vor. Als Willkommensgeschenk für die Paare (eigentlich nicht üblich bei Turnieren) hatte unser erster Vorsitzender etwas besonders organisiert: für jedes Paar gab es ein Kartenspiel und eine NRW-Karte inclusive Reiseführer für historische Städte in NRW.

Eigentlich war ich an diesem Tag für den Servicebereich zuständig, aber weil ich wohl diejenige war, die die Begrüßungsgeschenke doch sehr neidvoll betrachtet hat, wurde mir die ehrenvolle Aufgabe zuteil, eben diese an die Paare zu überreichen. 😦 Es war kein angenehmes Gefühl 🙂 aber letztendlich hat es sich gelohnt. Ich glaube, ich kann mit Stolz sagen, dass ich an diesem Tag wohl das Glück hatte, mit dem Lächeln aller Paare belohnt zu werden.

Es folgte die Siegerehrung des ersten Turniers und auch hier wurde mir zusammen mit einigen Tänzerinnen unseres Vereins die Möglichkeit geboten, sowohl die Urkunden für alle Paare als auch ein Pokal in Form einer selbstgeblasenen Glasblume für den ersten Platz zu überreichen.

So verliefen alle folgenden Turniere: die Paare wurden vorgestellt, erhielten ihre Präsente und einen Willkommensgruß in Schmidt, tanzten, wurden in offener Runde gewertet, und bekamen ihre Urkunde bzw. die Glasblume überreicht.

Weiterlesen »

Werbeanzeigen

Turniermusik

Zum zweiten mal durfte ich dieses Jahr das Turnier „Tanzen an Erft und Rur“ beschallen. Während ich letztes Jahr mit der Technik fast nichts zu tun hatte und mich an einen (bis auf den PC) fertig eingerichteten DJ-Platz setzen konnte, oblag mir dieses Jahr die gesamte Musikorganisation. Und natürlich gabs Schwierigkeiten. Der Klang der Boxen stimmte einfach nicht. Zu blechern. Zu wenig Bass. Weder Justagen am PC, noch am Mischpult brachten Erfolg. Sowohl PC als auch Mischpult schieden als Ursache aus, denn beides hat sich schon in den diversesten Situationen bewährt. Und tatsächlich: ein Austausch der Boxen gegen unsere (zu schwache) Box brachte Besserung.

Also haben wir am Samstag vor dem Turnier noch Austauschboxen beim Boxenverleih vor Ort besorgt und die Boxen ausgetauscht. Leider ohne hörbaren Erfolg. Nach einiger Zeit Ursachenforschung fiel mir auf: Winamp, dass ich so schon seit über einem Jahr in unveränderter Konfiguration für DJ-Jobs nutze war das Problem. Übers J. River Media Center läuft alles Problemlos. Also weg mit Winamp, dass ich bis jetzt immer genutzt habe, weil es am stabilsten läuft.

Zweiter Knackpunkt in Sachen Musik: wie bei jeder Veranstaltung der Tanzsportgemeinschaft und wahrscheinlich auch jeder anderen mache ich als letztes einen Test, wo die Belastungsgrenzen des Equipments liegen. Und wie jedes mal steht auch dieses mal wieder jemand zur Stelle, als ich mich über die „niedrige“ höchst-mögliche Lautstärke wundere, der in seiner Allwissenheit behauptet, die Lautstärke würde dicke reichen. Das sei immerhin ein Seniorenturnier, die würden es sowieso nicht so laut mögen. So laut wie jetzt gerade würde ich es morgen eh nicht machen können. Ich bleibe zwar hartnäckig und bestehe darauf, dass die Lautstärke nicht reicht (obwohl ich sogar glaube, dass er Recht haben könnte). Nach und nach kommen dann immer mehr meiner Vereinskollegen und erklären mir, dass würde doch dicke reichen.

Am Turniertag wars dann natürlich wieder anders. Die Lautstärke, die am Tag zuvor als „so-laut-kannst-Du-das-morgen-eh-nicht-machen“ bezeichnet wurde, hat bei weitem nicht ausgereicht, um das Turnier zu beschallen. Morgens sah es noch ganz gut aus. Dachte ich. Aber schon nach der ersten Turnierrunde kamen Paare und meinten die „so-laut-kannst-Du-das-morgen-eh-nicht-machen“-Musik sei zu leise. Über den Tag hinweg habe ich jeden zur Verfügung stehenden Regler nach oben schieben müssen. Am Ende hat die Leistung & Lautstärke zwar gereicht, aber viel Reserve war nicht mehr da.

Jedes mal aufs neue ist es interessant zu hören, wie extrem die Lautstärkeverhältnisse in einem Raum sein können… Und wie gut manche das schon im Vorfeld abschätzen zu können glauben…

Turnierbilder

Seit dieser Nacht sind die Bilder des Turniers online. Ich hätte nie gedacht, dass das einen solchen Aufwand mit sich bringen würde.

Ich fang mal vorne an. Nachdem wir die Idee verworfen hatten, einen professionellen Fotografen für das Turnier zu beschäftigen, habe ich mich mit einem ambitionierten Hobbyfotografen unseres Vereins zusammengesetzt, der sich bereit erklärt hat, Fotos zu machen. Wir hatten die Idee, die Bilder schon sofort auf dem Turnier auf einem Monitor zu zeigen.

Schon hier gab es die erste kleine Hürde: ein Programm zu finden, das den gesamten Bildinhalt eines Ordners als Vollbilddiashow wiedergibt und auch während der Laufzeit neu eingefügte Bilder aufnimmt, ist mir nicht gelungen. Ich habe schließlich einen Workaround mit dem J. River Media Center gebastelt, mit dem ich auch die Musik für den Turniertag gemacht habe. Nach einer Stunde lief das System dann so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Dann kam uns die Idee, die Bilder auch direkt am Turniertag auszudrucken. Einen Fotodrucker habe ich mir von meinem Vater geliehen. Nach noch mal einer Stunde lief das System dann auch zuverlässig.

Am Freitag vor dem Turnier trafen wir uns dann beim Fotografen zur Generalprobe. Nach nur zwei Stunden hatten wir dann alle Fehler, die ich offenbar übersehen hatte, gefunden und eleminiert. Einen zweiten kurzen Systemtest wollten wir am Abend vor dem Turnier vornehmen. Zur Sicherheit. Und zum Glück: es lief nicht so wie geplant. Diesmal dauerte es ganze drei Stunden, bis wir den Fehler beheben konnten und ein System auf die Beine gestellt hatten, dass automatisch erkennt, welche Bilder der SD-Karte neu sind, diese auf den Rechner kopiert, an das Dia-Showprogramm (J. River Media Center) weitergibt, das seinerseits die neuen Bilder anzeigt und auf Befehl in die Wiedergabeliste übernimmt. So konnten wir beruhigt nach Hause fahren.

Am nächsten Morgen lief dann alles erwartungsgemäß rund. Natürlich nur so lange, bis die ersten Fotointeressenten da standen: drucken ließ sich nichts. Ich hatte leider kaum Zeit, da ich alleine für die Tanzmusik des Tages verantwortlich war und die Musik immer weiter laufen musste: entweder zum Eintanzen der Paare oder eben während der Turniere. In der Zeit, die ich mir nehmen konnte, konnte ich das Problem lokalisieren: wir mussten am Turniertag den USB-Anschluss wechseln. Der Drucker funktioniert aber nur an dem Port, an dem er während der Installation eingesteckt war. Das hatten wir dann schnell im Griff. Und wieder lief alles rund.

Bis zu meiner ersten Pause. Eigentlich geplant, um etwas zu essen, ging meine einzige Pause dafür drauf (bitte etwas Mitleid 😉 ) herauszufinden, dass die SD-Karten erst wieder gelesen werden können, wenn man den Kartenleser einmal aus- und wieder einsteckt. Warum? Keine Ahnung!

Von da an lief aber dann wirklich alles rund. Und es hat sich gelohnt: wir hatten zum Turnierende noch Material übrig, dass gereicht hätte, um 2 Bilder zu drucken. Am Ende des Tages hat unser Fotograf über 700 Fotos geschossen, wovon 200 wegen Unschärfe o.ä. sofort aussortiert wurden. Macht eine Ausbeute von 500 Bildern, die fast alle super belichtet sind und zum größten Teil auch gut getroffen ist. Und wer schon mal eine Tanzzeitschrift aufgeschlagen hat weiß: gut getroffene Tanzbilder sind eher die Ausnahme als die Regel. Unser Fotograf hat es an seinem ersten Tanzfototag direkt auf mehrere hundert Ausnahmen gebracht!

An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an Uwe & Peter, unser Fototeam am Turniertag!

Bilder & ErgebnisseTanzen an Erft und Rur

Die Bilder des Turniers sowie die Turnierergebnisse sind jetzt online! Die Ergebnisse gibts hier.

Insgesamt gibt es vom Turnier über 500 Bilder, wovon ich die 269 besten ausgewählt habe und hier veröffentliche. Sollte Euch ein Bild gefallen, dann hinterlasst einfach einen Kommentar ganz am Ende dieser Seite. Wenn Ihr dabei Eure eMail Adresse in das dafür vorgesehene Feld eintragt, wird sie nicht öffentlich angezeigt. Schreibt in den Kommentar bitte die Bildnummer des Bildes, dass Ihr gerne per eMail erhalten würdet. Innerhalb einer Woche sollte es dann bei Euch im eMail-Postfach liegen!

Wenn Ihr als Tänzer am Turnier teilgenommen habt, würde ich mich freuen, wenn Ihr außerdem an der kurzen Umfrage teilnehmen würdet. Die Umfrage findet Ihr direkt hinter den Bildern.

 

Weiterlesen »

GastbeitragTurniervorbereitung

Da über die größten Highlights (Bilder, Musik) des Turniers bereits in ausführlicher Weise berichtet wurde, bleibt mir an dieser Stelle die ehrenvolle Aufgabe, einmal die zahlreichen „kleinen“ Höhepunkte aufzuzählen, ohne die der Turniertag bei Weitem nicht so erfolgereich  geworden wäre. Angefangen hat eigentlich alles bereits im Dezember des vergangenen Jahres. Zweimal im Monat fuhren wir als Vertreter der Tanzsportgemeinschaft des TuS Schmidt zahlreiche Kilometer (Erft war meistens das Ziel) um ein anständiges Turnier auf die Beine zu stellen (an dieser Stelle ein großes Dankeschön an Theo für die flüssige Verpflegung an den Sonntagen um 11 Uhr 😉 ).

1. Vorarbeit

Nach einigen Rückschlägen beim letzten Turnier im September 2007 war die Motivation für 2008 natürlich umso größer. Es sollte einfach alles besser werden. Rückblickend kann ich sagen, dass wir unser Ziel zur Zufriedenheit aller erreicht haben!

Der erste Punkt, welcher diskutiert werden musste, beschäftigte sich mit dem Austragungsort des Turniers. Nach einigen Überlegungen einigten wir uns auf die alte Turnhalle der Grundschule Schmidt, also ein Heimspiel für die Tanzsportgemeinschaft. Wir waren nicht sicher, ob es möglich war, die Halle für ein Turnier „aufzuzpeppeln“ aber wir fühlten uns der Herausforderung gewachsen und packten natürlich alle ein halbes Jahr später tatkräftig mit an.

Die anderen Aufgaben wurden bei den Treffen mit den anderen Vereinen aufgeteilt. Der TSC Bergheim, kümmerte sich um die gesamte Technik, sprich Computer, Drucker, Turnierergebnisse, Rundenauslosung, Urkunden etc. Der TSC Grün- Gelb Erftstadt übernahm die Turnierleitung, also die Organisation von Wertungsrichter, Moderation etc., ohne die ein Turnier nicht stattfinden kann.

Den Aufbau, die Dekoration, im Prinzip alles, was zur Ästhtik des Turniers beiträgt, ausgenommen die teilweise wunderschönen Kleider der weiblichen Tänzerinnen, übernahmen wir, die Tanzsportgemeinschaft des TuS Schmidt. Zum einen, weil die Dekoration vom letzten Turnier teilweise noch erhalten war, zum anderen, und das ist ein Nachteil beim Heimspiel, weil es einfach wenig Sinn gemacht hätte, wenn Mitglieder vom TSC Bergheim ständg hätten nach Schmidt fahren müssen, um die Halle zu schmücken 😉

2. Hallendeko

Nachdem wir rund einen Monat vor dem Turnier ein Wochenende damit zugebracht haben, die Halle neu zu streichen, neue Türen einzusetzen etc. verbrachten wir die letzen Woche damit, Samtstoffe von 3 Metern Länge und Breite zu nähen, 50 schwarz-gelbe Schirme bei einem bekannten Internetauktionshaus zu ersteigern, Tische und Stühle zu organisieren, Verpflegung und Getränke. Als letztes musste noch ein Siegerpodest für die jeweils drei besten Paare angeschafft werden, was u. a in meinen Aufgabenbereich fiel. Die Beschaffung des Siegerpodest stellte sich als kleine Herausforderung dar, weil mir gleich 3 Podeste der Vereine aus der nähren Umgebung angeboten wurden. Da fiel die Entscheidung natürlich schwer 😉 Schließlich einigte ich mich mit dem TuS Schmidt darauf, dass Siegerpodest vom eigenen Verein zu nehmen. Als ich dann erfuhr, dass es sich bei dem Zuständigen um den Vermieter unseres Sportwachtes handelte, war der Weg des geringsten Widerstandes geebnet! 😉

Der Coutdown des Aufbaus begann am letzen Freitagabend vorm Turnier. All die Dinge, die wir Wochen vorher vorbereitet hatten, mussten noch in die Halle gebracht und dort positioniert werden. Wir begannen, die letzen Stoffe zu nähen, (an dieser Stelle nochmal ein riesen Dankeschön an Petra & Vera für die Mühe, mir beizubringen, wie eine Nähmaschine funktioniert und natürlich, dass ihr diese Arbeit auf euch genommen habt!)

Dort wo die Sitzgelegenheiten für die Gäste, Paare und Wertungsrichter vorgesehen waren, legten wir Teppiche aus, die glücklicher Weise von einem Fachmann unseres Vereins, vernünftig verklebt wurden (danke Egon). Den Kleber nachher wieder zu entfernen war dafür nicht so einfach und hat uns auch nur geringen Spaß bereitet.

Dann wurden Tische und Stühle aufgestellt und last but not least die 50 Schirme an den Deckenträgern befestigt. Ich übernahm diese Aufgabe und weiß seitdem, dass ich wohl unter Höhenangst im Anfangsstadium leide. Zum einen war unsere Leiter eine sehr wackelige Angelegenheit, zum anderen sind ca. 6 Meter einfach hoch 😉 Aber auch das war geschafft und trotz unserer anfänglichen Sorge, dass wir aus Zeitgründen in der Halle hätten übernachten müssen, konnten wir doch recht früh nach Hause fahren.

3. Endspurt

Der nächste Morgen begann früh. Schnell noch eine Maus mit USB – Anschluss gekauft, einen Käsekuchen gebacken (mein erster übrigens) und auf nach Schmidt, wo schon fast alles fertig war. Zu der Zeit hatten unsere Trainer noch Unterricht mit unseren Gruppen, die leider durch einige Bohrarbeiten enorm gestört wurden. Es galt die letzen Schritte zu tun und auch an diesem Abend konnten wider Erwarten früh nach Hause fahren.

Als wären das noch nicht genug kleine Höhepunkte, die Höhepunkte des eigentlichen Turniertages fehlen noch. Aber so bekommt jeder vielleicht einen Einblick darein, mit was für einem doch großem Aufwand die Austragung eines Turnier verbunden ist.

Die Highlights des Turniertages folgen.

Tanzen an Erft und RurEndspurt

Noch fünf Tage bis zum Turnier. Zeit für einen kleinen Ausblick.

1. Turnier allgemein
2. Planungsbereiche
2.1 Musik
2.2 Fotos
2.3 Catering
3. Fazit

1. Turnier allgemein

Die größte Angst der Veranstaltergemeinschaft ist, dass das Turnier wegen zu geringer Starterzahlen nicht stattfinden kann. Für das um 13.30 Uhr angesetzte Turnier hat sich das bewahrheitet. Alle anderen Turniere finden statt und sind gemessen an dem, was wir erwarten konnten, mit insgesamt mehr als 60 gemeldeten Paaren sehr gut angenommen worden.

2. Planungsbereiche

Die Aufgaben sind verteilt und die Planung steht. Ich habe mir die Bereiche Musik und Foto erkämpft. Während in anderen Bereiche wie Catering und Halle schmücken mehrere Personen die Verantwortung tragen, habe ich „meine“ Bereiche für mich. Und wie sieht es aus?

2.1 Musik

Musik ist kein Problem. Seit gestern steht fest, welche Anlage wir benutzen werden und ich schätze, was das angeht sind wir perfekt gerüstet. Wir haben eine Anlage, die die, die wir auf unseren Herbstveranstaltungen bis jetzt eingesetzt haben, in Sachen Leistung und Qualität übertrifft. Die Turniermusik ist soweit auch zusammengestellt. Welches Computersystem benutze, weiß ich noch nicht sicher, wahrscheinlich einen Rechner mit zwei (billigen) Soundkarten und frisch installierten WindowsXP Pro SP2 oder SP3 und nur den nötigsten Programmen. Als Abspielprogramm werde ich wahrscheinlich Winamp einsetzen, weil das in meiner gesamten Nutzungszeit noch nie abgestürzt ist und zur Verwaltung der Audiofiles und zum Vorhören der Musik das J. River Media Center. Hat sich beim letzten Turnier auch sehr bewährt. Eigentlich kann in dem Bereich nichts schief gehen.

Zwei kleine Unsicherheitsfaktoren: zum einen weiß ich nicht genau, ob es sinnvoller ist, das Mikrofon über den Rechner laufen zu lassen oder direkt übers Mischpult, zum anderen bin ich nicht sicher, ob es nötig sein könnte, eine Backupanlage zur Hand zu haben. Eine ausreichend gute zu haben, ist nicht das Problem (die steht hier bei mir), problematisch ist nur, die da aufzubauen, weil die Boxen dann irgendwo hin müssten und das unseren „Dekorateuren“ nicht in die Optik passt…

2.2 Fotos

Eigentlich nicht mein Bereich, habe ich dann doch zugesagt mich um jemanden zu kümmern, der Fotos machen kann. Kein ganz leichtes Unterfangen. Professionelle Fotografen kosten Geld und einen Hobbyfotografen mit angemessener Ausstattung für einen ganzen Tag umsonst zu gewinnen ist auch nicht einfach. Hätte ich sofort bei uns in den Trainingsgruppen gefragt, hätte ich nicht erst vergangen Samstag aufatmen können: wir haben einen gut ausgestatteten Hobbyfotografen unter unseren Mitgliedern 🙂

Soweit so gut. Ich habe mir zusammen mit dem Fotografen ausgedacht, dass es cool wäre, wenn die Bilder schon am Turniertag zeitnah auf einem Monitor betrachtet werden könnten. Da der Fotograf nicht gleichzeitig PC-Freak ist, ist das eher meine Aufgabe. Wir werden also jetzt in unregelmäßigen Abständen die neuen Fotos auf meinen Laptop laden (den ich zusätzlich zu meinem Musikrechner mitbringe) und in einer Diashow auf einem externen Monitor zeigen. Wahrscheinlich haben wir auch direkt einen Fotodrucker vor Ort. Klingt doch gut, oder? Da macht sich endlich mal mein 15 Meter Monitorkabel bezahlt 🙂

2.3 Catering

Es lohnt sich, auch wenn man kein Tanzen mag, wegen des Verpflegungsangebotes vorbeizuschauen. Cola, Limo, Wasser, Kaffee (1,- €), Bier (1,50 €), Sekt. Dann frisch vom Grill: Steak vom Metzger (3,- €), Wurst (2,- €) und Bratkartoffeln (1,50 €). Dazu noch Krautsalat (1,- €) und das ganze im Menü mit Steak oder Wurst (5,- bzw. 4,- €). Und natürlich gibts auch Kuchen zum Kaffee.

Interessant bei der Cateringplanung ist neben der Preisgestaltung vor allem die Frage den Einkaufmengen. Bei Getränken ist das relativ unkompliziert. Aber beim Essen… Steak und Bratkartoffeln auf Kommission gibts zumindest in Schmidt nicht. Verschärft wird die Problematik dadurch, dass man die Anzahl der Gäste schwer abschätzen kann. 60 tanzende Paare, dazu vielleicht 40 Helfer. Vielleicht 50 Besucher…?! Oder mehr? Und wer von denen isst was? Wer Kuchen, wer vom Grill? Ich bin gespannt, wie die Mengen, die ich leider nicht mehr weiß, hinkommen.

3. Fazit

Wir sind ziemlich gut vorbereitet. Die Zuständigkeiten sind größtenteils sehr klar aufgeteilt und fast alles „schon“ erledigt. Das Turnier kann kommen! Ich hoffe, es kommen auch ein paar Gäste… da es sich um ein Seniorenturnier handelt, liegt unsere Zielgruppe für Gäste auch eher im Seniorenbereich. Im Tanzsportseniorenbereich genauer gesagt, also 35+.

Standortfragen

„Tanzen an Erft und Rur“. Letztes Jahr hat die Veranstaltergemeinschaft aus dem Kreisgebiet Erftstadt/Düren/Nideggen die Standardtänzer für zwei Tage auf zwei Tanzflächen in die Sporthalle nach Liblar eingeladen, dieses Jahr laden wir die Seniorentänzer aller Leistungsklassen am Sonntag, den 14. September 2008 in die „Veranstaltungshalle“ der Grundschule Schmidt ein.

Der Wechsel der Örtlichkeiten hat vor allem einen Grund: Liblar stellte uns zwar eine große Sporthalle zur Verfügung, jedoch ohne Parkett. Die Kosten für verlegbares Parkett haben uns das wirtschaftliche Ergebnis des ersten Turniers [1][2][3][4] total ruiniert. Dazu kam, dass es zu der Halle in Liblar keinen ebenerdigen Zugang gibt, so dass die Parkett-Elemente (ca. 1,5×1,5 und sauschwer, weil aus Echtholzparkett auf Metallgrundfläche) alle einzeln in die Halle getragen werden mussten. Die Fläche war 320 Quadratmeter groß, so das um die 140 Platten zu schleppen waren. Ein Highlight dabei war, dass die einzelnen Elemente wiederum in Massiv-Holz-Kisten á 30 Platten verpackt wurden, die wiederum von uns gestapelt werden mussten. Die Kisten waren auch mit vier Mann kaum zu heben.

Im Vorfeld zu diesem Turnier haben wir im Großraum Erftstadt/Düren/Nideggen einige Möglichkeiten erörtert, letztendlich viel die Wahl auf die Schmidter Sporthalle. Die Gründe hierfür: die Tanzsportgemeinschaft stellt die größte Anzahl Helfer der beteilitgten Vereine. Die Nähe zum Veranstaltungsort ist daher von Vorteil. Die Halle in Schmidt hat einen Boden aus schwingend verlegtem Parkett (keine Ahnung, wie man das in der „Fachsprache“ nennt). Die Halle bekommen wir umsonst zur Verfügung gestellt, so dass sich die Fixkosten auf ein Minimum reduzieren. Die einzigen zu stemmenden nennenswerten Fixkosten sind die Kosten für die Wertungsrichter.

Rechnen soll sich das ganze über drei Wege: zum einen ist von jedem startenden Paar (wie bei jedem anderen Turnier auch) eine Startgebühr in Höhe von 5,- € zu entrichten. Weiterhin sollen alle Gäste/Zuschauer einen Eintrittspreis von 2,50 € (Schüler, Studenten etc.) bzw. 4,- € zahlen. Und als letzte Einnahmequelle hoffen wir auf den Verkauf von Getränken, Kuchen und Grillgut. Für Verluste haftet die Veranstaltergemeinschaft, also die vier veranstaltenden Vereine.

Alle die die Halle in Schmidt noch von früheren Besuchen kennen, werden sich vielleicht fragen, ob die Halle ein angemessener Rahmen für ein derartiges Turnier sein kann.

Alte Halle

Das war auch das dringenst zu lösende Problem aus Sicht der Veranstaltergemeinschaft. Aus unserer Sicht kann ich sagen: glücklicherweise ist das Dach der Halle vor ca. einem Jahr (also noch bevor wir überhaupt an ein Turnier in Schmidt denken konnten) wegen Einsturzgefahr erneuert worden und auch der dabei am Parkett entstandene erhebliche Wasserschaden kann uns nur zu Gute kommen: die Halle verfügt jetzt über einen neuen Parkettboden. Trotzdem ist die Substanz der Halle ungepflegt, dreckig und alt. Da gibts Schimmel in den Ecken, Dreck auf allen Absätzen und dunkel Flecken (von Bällen, Seilen) an allen Wänden. Am schlimmsten aber: seit das Dach erneuert ist, ist die Akkustik der Halle „höhlengleich“. Sein eigenes Wort zu verstehen erfordert schon Anstrengung, die Worte von anderen zu verstehen ist manchmal schlicht unmmöglich.

Eine angestrebte Renovierung und Schallisolierung würde jeden Kostenrahmen sprengen und einen Sponsor für unser Vorhaben zu finden scheint einem Wunschtraum gleich zu kommen. Trotzdem ist Sponsoring die einzige Möglichkeit, die Halle für das Turnier, aber auch für den allgemeinen Gebrauch nutzbar zu machen (ward Ihr schon mal mit einer Horde Grundschülern in einer schallenden Höhle? Falls nicht, könnt Ihr mit den Sportlehrern in Schmidt reden…). Tatsächlich konnten wir einen Sponsor finden, der uns bei der Renovierung der Halle unterstützen würde.Weiterlesen »