Zitat der Woche

Im Moment steht hier noch alles im Zeichen des Turniers „Tanzen an Erft & Rur“. Im Vorfeld gab es viele und ausführliche Treffen, auf denen abgewogen wurde, wie alles abzulaufen habe und wie man es allen Recht machen könnte. Wie die Resonanz auf dem Turnier selber gezeigt hat, sind wir unserem Ziel recht nahe gekommen. Trotzdem gab es auch Kritik. Ich selber kann nur von Kritik an mir berichten, die ich als Musikmensch zu hören bekam. „Die Tänzer sollen hier schönes Tanzen zeigen. Dazu gehört auch immer Musik, die man vertanzen kann. Was Du hier zum Teil laufen lässt, bietet den Tänzern ja gar nicht die Möglichkeit, schön zu tanzen. Das ist ja manchmal noch nicht mal Tanzmusik.“ Sofort danach kam eine Tänzerin zu mir, die das mitgehört hatte und meinte: „Ich habe das gerade gehört und es ist mir fast peinlich. Der tanzt ja noch nicht mal selber. Ich finde Ihre Musik wirklich sehr gut.“

Ganz am Anfang des Turniers kam eine Tänzerin zu mir und meinte: „Die Musik ist zu leise. Man hört den Takt kaum.“. Direkt danach kam ein Wertungsrichter und meinte: „Die Musik muss auf jeden Fall etwas leiser, da wird man ja verrückt bei.“ Ich persönlich halte es da wie Platon:

Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, aber einen sicheren Weg zum Misserfolg: Es allen Recht machen zu wollen.

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Zitat der Woche

Martin Luther King:

Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit.

Zitat der Woche

So, die erste Hausarbeit habe ich abgeschlossen. „Medienwirkung“. Schwerpunkt: Fernsehen. Es ist bei der Auseinandersetzung nicht besonders gut weggekommen… lag wohl daran, dass ich vorher das Buch „Wir amüsieren uns zu Tode“ gelesen habe. Medien beeinflussen, so die Argumentation von Neil Postman, immer die Art und Weise, wie wir die Welt wahrnehmen, also unser Weltbild. Er fasst die Gefahr des Medium Fernsehens so zusammen:

Problematisch am Fernsehen ist nicht, daß es uns unterhaltsame Themen präsentiert, problematisch ist, daß es jedes Thema als Unterhaltung präsentiert.

Zitat der Woche

Wer kennt ihn nicht, den kleinen Prinzen? Vor allem dank dieses Buches ist der Name Antoine de Saint-Exupery jedem ein Begriff. Wahrscheinlich kennt jeder das eine oder andere Zitat im Alter von 44 Jahren verstorbenen Saint-Exupery , und eins soll diese Woche das Zitat der Woche werden. Und zwar einfach deshalb, weil es das Wesen eines guten Textes treffend beschreibt und irgendwie im Widerspruch zu dem steht, was man manchmal auch (und vielleich sogar besonders) hier zu lesen bekommt. Was einen vollkommen Text ausmacht, beschreibt der französischer Schriftsteller und Flieger in seinem Buch Wind, Sand und Sterne folgendermaßen:

Ein Text ist nicht dann vollkommen, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann.

Zitat der Woche

Nachdem die letzten Zitate regelmäßig in einen größeren Kontext eingebettet waren, heute noch mal eins, dass hauptsächlich seiner selbst Willen eine Woche lang über meinem Blog „thronen“ wird. Benjamin Franklin, einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten, wird wie folgt zitiert:

Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety.

Frei übersetzt:

Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.

Vielleicht sollten sich Schäuble, Bush und all‘ die anderen Verbrechensbekämpfer das noch mal ein bisschen zu Herzen nehmen…

Zitat der Woche

Dieses mal hat es noch mal eine meiner Kommilitoninnen geschafft, das Zitat der Woche zu stellen. In den letzten beiden Wochen konnte ich mir schon Witze anhören, die alle in die gleiche Richtung gingen. Sie hält meine Frisur (und sie ist die erste, die das in diesem Ausmaße thematisiert, obwohl ich die Frisur schon seit über einem Jahr gelegentlich habe) für eine, die aus mir einen „Vorzeigearier“ macht. Hier im Blog kann ich solche Witz natürlich nicht transportieren, das will ich auch gar nicht, aber kürzlich gabs den vorläufigen Höhepunkt. Auf dem Weg von einem Gebäude ins nächste fällt Ihr wieder meine seit Wochen gleiche Frisur auf und sie macht Ihre Witze (über die sogar ich teilweise lachen konnte) und meint zum Abschluss:

Hey, warum verkleidest Du Dich nicht auf Karneval als Nazi?

Abgesehen davon, dass ich nicht weiß, wie gut man befreundet sein muss, um einen derartigen Witz gefahrlos reißen zu können: bin ich prüde, weil ich nicht darüber lachen kann und mich ein bisschen angegriffen fühle…?

Zitat der Woche

Heute mal ein etwas unkonventionelles Zitat der Woche: Eine Mitschrift eines Gespräches in einer US-Amerikanischen Fernsehserie. In der Folge Dr. House, die am vergangenen Montag auf rtl ausgestrahlt wurde, gab es folgenden Dialog zwischen einer Ärztin (Dr. Camoron) und der Partnerin eines Patienten:

Frau: [Beziehungen] gehen nicht kaputt, weil man sich langweilt, [sondern] weil sich Menschen die sich das erste Mal treffen etwas vorspielen von dem sie glauben, dass der andere sich einen solchen Partner wünscht. Doch lange können sie so was nicht durchhalten.

Ärztin: Wenn man sich das erste mal trifft ist man vielleicht dieser Mensch, doch ändert sich dann?!

Frau: Der Glaube, dass sich ein Partner ändern würde, ist auch ein Grund warum [Beziehungen] scheitern.

Aus: Dr. House „Böses Spiel“ (S2E15)

Interessante These, oder?